Die Redewendung "Kő kövön nem marad" (auf Deutsch: kein Stein bleibt auf dem anderen) hat mich zu diesem Eintrag inspiriert.
Manche Substantive verhalten sich bei der Aufnahme von Endungen unregelmäßig, d.h. deren Stamm weist Änderungen auf.
Eine Gruppe von diesen Substantiven ändert ihren Stamm vor Endungen mit vokalischem Auslaut auf -v-.
Die Endungen mit vokalischem Auslaut -ért und -ig sind jedoch Ausnahmen, d.h. vor diesen andert sich der Stamm nicht; z.B. műért, kőig.
Diese sind die meisten einsilbigen Substantive, die auf ein langes Vokal enden.
Wie der Tabelle zu entnehmen ist..
✅einige von ihnen verkürzen auch das Vokal.
✅bei anderen drei wird aus dem Stammlaut ó --> av.
✅ beim Wort szó ändert sich der Stamm vor der Akkusativendung und dem Ortssuffix -on/-en/-ön nicht.
Nicht alle einsilbige Substantive, die auf ein langes Vokal enden, änder den Stamm vor Endungen, zB. tű (Nadel) oder nő (Frau) bilden alle Formen regelmäßig: tűje, tűkl, tűt, tűn; nője, nők, nőt, nőn
Um jeweils die richtige Formen dieser unregelmäßigen Substantiven zu erfahren, sollte man ein Wörterbuch oder Vokabelverzeichnis von Lehrbüchern zu Hilfe rufen. Und es ist eben deswegen generell ratsam, jedesmal, wenn man der Bedeutung eines Wortes im Wörterbuch nachschaut, diese Grundformen näher anzuschauen. Man sollte weiterhin jedes Wort mit diesen Formen zusammen lernen (genauso wie Deutschlernende die deutschen Wörter zusammen mit dem bestimmten Artikel und der Pluralform lernen😅).
Zu jedem Substantiv gehören also diese 4 Grundformen im Wörterbuch:
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