Gewässer in Ungarn - ein kurzer Überblick
Ungarns Seen und Flüsse bieten während der Sommerhitze überall Gelegenheit zum Abkühlen und Entspannen.
Die Flüsse stammen überwiegend aus den Nachbarländern.
Die größten sind:
1. Duna (Donau): Sie fließt auf einer Länge von ca. 400 km durch das Staatsgebiet.
2. Tisza (Theiß): Sie fließt auf einer Länge von ca. 600 km durch das Staatsgebiet und mündet in die Donau.
Die größten Seen (See = tó)
1. Balaton: Der größte See Mitteleuropas, ein flacher See.
2. Tisza-tó ist ein künstlicher See bzw. Stausee.
3. Velencei-tó: ein flacher, natürlicher See, der sich geologisch gesehen in der Phase des Alterns (Versumpfung) befindet.
4. Fertő-tó: liegt an der Grenze zwischen Ungarn und Österreich, ein kleiner Teil gehört zu Ungarn.
Aufgrund des sehr trockenen Wetters der letzten Jahre weisen alle Seen einen ziemlich niedrigen Wasserstand auf, und auch die Wasserführung der Flüsse ist gering.
Am Velencei-See wurden in diesem Jahr sogar mehrere Strandäder wegen des extrem niedrigen Wasserstands geschlossen.
Der Balaton wird vom Fluss Zala gespeist, und das überschüssige Wasser wird über den Sió-Kanal (Sió-csatorna) abgeleitet, was ebenso aufgrund der geringen Niederschlagsmengen derzeit kaum notwendig ist, auch wenn der westliche bzw. südwestliche Teil des Landes am niederschlagsreichsten ist.
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